White Nights Travel
mentioned in New York Post article

Live a few days in a quaint Russian village surrounded by forest, isolated from civilization.
Leben Sie ein paar Tage in einem russischen Dorf, umgeben von endloser Natur, weitab von der Zivilisation.

White Nights Since 1993

Erfahren Sie das Leben in den endlosen Weiten Russlands, abgeschieden von der Millionenmetropole St. Petersburg.

Leben Sie mit einer russischen Familie.

Transferkosten von €15 bis €100, abhängig von der Entfernung zu St. Petersburg.

GELEGENHEITEN FüR:

  Angeln
  Wandern
  Pilze sammeln
  Beeren sammeln
  Schwimmen
  Banja (Russisches Dampfbad)

Leben Sie ein paar Tag auf dem Dorf mit einer russischen Familie > ZOOM.Sie haben die Wahl: Sie können in einem Dorf leben oder eine Unterkunft in einer "Datscha" beziehen. Unsere Gastdörfer liegen isoliert und in einiger Entfernung zur Stadt, für gewöhnlich können Sie nur in mehrstündiger Fahrt mit dem Auto erreicht werden."Datschas" sind kleine Ferienhäuser, die zumeist am Stadtrand liegen und in einer knappen Stunde mit der Bahn erreicht werden können. Die Bewohner der Datschen sind zumeist Kinder und Grossmütter, die hier ihre Sommerzeit verbringen, wenn das Gemüse gezogen wird und die Blumen blühen. Datschen liegen oft in der Nähe von Wald und See oder dem Finnischen Meerbusen, aber zumeist auch in relativer Nähe zur Zivilisation und oft auch umgeben von Hunderten anderer Datschen.

GEGEBENHEITEN

Das Dorfleben ist definitiv nur für denjenigen zu empfehlen, der sich nicht am einfachen Leben stört und gern bereit ist, auf viele Annehmlichkeiten zu verzichten. Die Transferkosten zu einem Dorf/einer Datscha hängen davon ab, welche Strecke von St. Petersburg bis zum Ziel zurückzulegen ist und auch davon, ob es notwendig ist, oder gewünscht wird, dieses Ziel in Begleitung zu erreichen.

Sogar in den Dörfern kann nur nicht davon ausgegangen werden, dass Elektrizität permanent verfügbar ist. Fliessendes Wasser ist längst keine Selbstverständlichkeit, die Toiletten befinden sich in abgesonderten WC-Häuschen. Der Transfer zu oder von einem Dorf ist nicht täglich verfügbar, Fussmärsche sind für die Bewohner eines Dorfes selbstverständlich. Es kann somit erforderlich sein, dass Ihnen von White Nights ein Service eingerichtet werden muss, um Sie zu ihrem Bestimmungsort zu bringen.

Pilzsuche > ZOOM.Einige unserer Gastdörfer liegen weitab von der städtischen Zivilisation, so dass man leicht verloren gehen kann, insbesondere, wenn man sich ohne Hilfsmittel, wie bspw. Kompass, bewegt. Es wird empfohlen, das Leben weit draussen nicht vor dem Monat Juni zu beginnen. In jedem Fall sollte man sich auf eine kleine Mückenplage einstellen und entsprechend präparieren. Im Juni spriessen, abhängig vom Niederschlag, die ersten Pilze, es ist auch die Zeit für die ersten Beeren und im Monat Juni beginnen die Weissen Nächte, wenn das Sonnenlicht sich selbst zu tiefer Nachtstunde mit einem roten Glimmen am Himmel hält. Der Juli macht eine reiche Pilzernte wahrscheinlich. Der aber weitaus wärmste Monat ist der August, zu dieser Zeit ist selbst die Mückenpopulation erträglich. Der September ist auch in Russland der Monat mit den grössten Versprechungen für Pilzfreunde. Dabei gilt: je abgelegener der Ort ist, insbesondere je weiter entfernt von St. Petersburg, um so erfolgreicher wird die Suche sein. Das Pilzsammeln ist sehr beliebt bei den Russen und im späten Sommer und frühen Herbst gibt es in Petersburg wenige Metrostationen, an denen Pilzsammler ihre Trophäen nicht zum Kauf anbieten. In jedem Fall, sind die üblichen Regeln für das Sammeln von Pilzen zu beachten, empfehlenswert ist es auch, abhängig von der Pilzsorte, diese zu trocknen und sie somit transportfähig zu machen. Für leidenschaftliche Beerensammler dürfte es auch Möglichkeiten geben, selbst produzierte Konfitüre mit nachhause zu nehmen.

Das Fischen ist während des gesamten Sommers ein Vergnügen, grundsätzlich ist eine Lizenz nicht erforderlich und es gibt auch keine vorgegebenen Beschränkungen für den Fang. Geschwommen werden kann in den Seen um Petersburg und im Golf von Finnland. Beschränkungen für das Wandern sind uns nicht bekannt. Das urtümliche Russland erlebt man in der Banja, eine Art hochtemperierte Dampfsauna, in der man sich heissgeschwitzt mit Birkenzweigen abklopft, um sich kurz darauf in einem See oder Fluss abzukühlen.

Die Verpflegung erfolgt durch die Gastgeber und kann sich aus eigener Produktion und dem Proviant, der aus St. Petersburg mitgebracht wurde, zusammensetzen. Eine ausgesprochen wichtige Rolle in der Ernährung spielt die gemeine russische Kartoffel, sie wird oft mit wilden Pilzen genossen und vielleicht gibt es auch etwas Smetana (eine Art Schmand) dazu. Selbstverständlich können die selbst gesammelten Pilze (die von den Gastgebern beurteilt werden können), der Fisch und die Beeren auch bei den Gastgebern zubereitet werden.

HINWEIS: Touristen sollten vorgewarnt werden, dass in einigen Gebieten der Alkoholismus ein ernstes Problem darstellt. Die von uns gewählten Gastfamilien werden auch unter diesem Gesichtspunkt ausgesucht. So können wir zwar ausschliessen, dass Sie in ihrer Unterkunft damit konfrontiert werden, dies kann aber nicht für alle Nachbarn und die Umgebung gelten. Auch wenn wir ungern dieses Klischee bedienen, so müssen wir an dieser Stelle doch darauf hinweisen. Es ist ein Teil nicht nur des dörflichen Lebens. Ein paar Tage auf dem Dorf möchten wir aber jedem empfehlen, der Interesse an einem Russland jenseits der Hochglanzprospekte hat.

Bitte kontaktieren Sie uns für weitere Informationen.


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